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WAHLKREISprognose Bund:

Mehr Schwarz-Grüne und Rot-Rot-Grüne Wahlkreise als 2017 - Grüne ziehen mit SPD gleich

 

 

von wahlkreisprognose.de: 14. MAI 2019

 

Die neue Auswertung für die Bundestagswahlkreise zeigt: CDU und CSU bleiben vorne. Die Grünen legen zu und können jetzt fast genau so viele Direktmandate wie die SPD gewinnen. Schwarz-Rote Wahlkreismehrheiten brechen ein.

 

CDU und CSU bleiben hinsichtlich der Direktmandate vorne. Gegenüber dem Vormonat verlieren sie von 213 auf 209 Erststimmenmehrheiten. Deutlich abwärts geht es für die SPD: sie verschlechtert sich von 58 auf 37 Direktmandate. Die Grünen verbessern sich wiederum von 19 auf 36 Direktmandate. Zu den Gewinnern zählt ebenfalls die AfD, die von 6 auf 14 Wahlkreismehrheiten zulegt. Die Linke bleibt unverändert in drei Wahlkreise vorn.

 

44 Prozent aller Wahlkreise unsicher - Größte Unsicherheit bei AfD- und SPD-Wahlkreisen

 

Der Anteil unsicherer Direktmandate bleibt auf einem auffällig hohem Niveau. In 44 Prozent aller Wahlkreise weist die stärkste Partei nur einen Vorsprung von null bis sechs Prozentpunkten auf. Die meisten unsicheren Direktmandate werden derzeit für AfD (78,6%) und SPD (75,7%) gemessen. Auch die Anzahl unsicherer grüner Direktmandate sind mit 58,3 Prozent hoch.

 

Schwarz-Grün und Grün-Rote-Rote Wahlkreise werden mehr

 

Bei der Wahl 2017 erzielten Union und SPD in 205 Wahlkreisen relative Mehrheiten. Für Schwarz-Blau traf das in 59 Wahlkreisen zu. Danach folgten Rot-Rot-Grün (20 Wahlkreise), Schwarz-grün (10 Wahlkreise) und Schwarz-Gelb (5 Wahlkreise).

 

Die Verteilung würde sich laut aktuellem Stand grundlegend ändern: die meisten Wahlkreise tendieren zu Schwarz-Grün bzw. Grün-Schwarz. Derzeit vereinen beide Parteien zusammen in 115 Bundestagswahlkreisen einfache Mehrheiten - ein satter Zuwachs von 105 Wahlkreisen gegenüber 2017. Die Schwarz-Rote Konstellation schafft es nur noch in 82 Wahlkreisen auf relative Mehrheiten - 123 weniger als bei der letzten Abstimmung. Im Aufwind sind zudem Mehrheiten von SPD, Grünen und Linken: zusammen schaffen es die drei Parteien in 55 Wahlkreisen stärker als andere Optionen zu sein. Seit der Bundestagswahl sind zudem relative Mehrheiten von Union und AfD zurückgegangen (von 59 auf 47 Wahlkreismehrheiten). Relative Mehrheiten für Schwarz-Gelb werden aktuell ebenso wenig, wie Rot-Grüne Mehrheiten erreicht.

Karte erststimmenprognose bundestagswahlkreise

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