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EUROPAWAHLPROGNOSE:

SPD droht Debakel bei Eurowahl - Union obenauf

 

von wahlkreisprognose.de: 27. DEZEMBER 2018

 

Laut aktueller Europawahlprognose geht die Union in den meisten Regionen als stärkste Kraft hervor. Die Grünen dominieren die Stadtstaaten, in Sachsen punktet die AfD, während die SPD nur noch in drei Regionen voran liegt. Europaweit drohen sowohl Konservativen als auch Sozialdemokraten starke Verluste.

 

Zur Ausgangslage: bei der Europawahl 2014 wurden CDU und CSU in 30 Regionen stärkste Kraft. Die SPD erzielte acht regionale Vorsprünge. Die SPD ging in den Bundesländern Hamburg, Bremen, Berlin und Brandenburg als stärkste Kraft hervor. In allen anderen Bundesländern erzielte die Union die relative Mehrheit.

Karte EUROPROGNOSE BUNDESLÄNDER,

fordern sie jetzt ihre prognose an

ZUR PROGNOSE NACH REGIONEN

Laut derzeitiger Prognose würde es zu deutlichen Verschiebungen kommen, obwohl CDU und CSU, wie schon 2014, vorne liegen. Die Union ist in 26 Regionen (-4 ggü. 2014) stärkste Kraft. Die Grünen erobern aus dem Stand fünf Regionen (+5 ggü. 2014), die AfD erstmals vier. Die Regionen mit SPD-Vorsprung gehen von acht auf drei zurück.

 

CDU und CSU liegen in elf Bundesländern vorne. Die CDU wird in Sachsen von der AfD als stärkste Partei abgelöst. Die Grünen sind stärkste Kraft in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen. Hier war die SPD 2014 jeweils vorn. Auch in Brandenburg wird die SPD als stärkste Kraft abgelöst. Dort liegt nun die AfD voran.

In den neuen Bundesländern ist die CDU wieder knapp stärkste Erststimmenpartei. Sie liegt bei 26,5 Prozent (+2,5%). Dahinter folgen AfD (26%; +0,5%), Linke (17%; -0,5%), SPD (12%; -0,5%), Grüne (9%; -1%) und FDP (4,5%; -0,5%).

 

In den alten Bundesländern baut die Union ihren Vorsprung aus. Beide Parteien erreichen 33 Prozent (+2,5%). Danach folgt die SPD (19,5%; -0,5%), Grüne (18,5%; -2%), AfD (12%; unverändert), FDP (6,5%; unverändert) und Linke (6%; -0,5%).

Deutschlandweiter Europrognosetrend: SPD halbiert sich

 

Im hochgerechneten Europrognosetrend für Deutschland erzielen CDU und CSU mit ihrem Spitzenkandidaten Manfred Weber (CSU) 31 Prozent, das sind 4,3 Punkte weniger als 2014. Die Unionsverluste kommen laut aktueller Einschätzung vor allen Dingen in den Städten und in Ostdeutschland zustande, während die CSU ihr 2014er Ergebnis von rund 40 Prozent etwa halten dürfte. Auf Rang zwei folgen die Grünen mit 20,5 Prozent, sie steigern ihren Wert gegenüber 2014 um 9,8 Prozentpunkte. Die AfD kommt laut Prognose auf 16,5 Prozent, ein Zuwachs von 9,4 Prozentpunkten. Die Sozialdemokraten sind demnach die größten Verlierer: sie erreichen nur noch zwölf Prozent, ein Verlust von 15,3 Prozent gegenüber 2014. Die FDP kommt auf acht Prozent (+4,6%). Die Linke erreicht 7,5 Prozent (2014: 7,4%). Sonstige Parteien kommen auf 4,5 Prozent (2014: 8,8%).

Europaweite Verluste für Konservative und Sozialdemokraten - rechtes Lager zersplittet

 

Laut Dezember-Prognose des Portals "Europeelects" bleibt die konservative EVP-Fraktion, der auch CDU und CSU angehören mit 21,4 Prozent (-8%) stärkste Partei. Die europäischen Sozialdemokraten folgen mit 17,8 Prozent (-7,6%). Zuwächse verbucht laut Europeelects die liberale ALDE-Fraktion zu deren Mitgliedern unter anderem die FDP zählt. ALDE belegt mit 12,7 Prozent (2014: 8,9%) Rang drei.

 

Die europaskeptische Rechte teilt sich derzeit in drei größere Fraktionen auf. Zum einen in die neugebildete rechtspopulistische ENF-Fraktion, zu deren Mitgliedern unter anderem die französische Front National-Nachfolgepartei RN, die niederländische PVV, die österreichische FPÖ und die italienische Lega zählt. Sie kommt aktuell auf 9,2 Prozent. Die EFDD-Fraktion, der Parteien wie die AfD oder die italienische Fünf-Sterne-Bewegung angehören, erreicht 8,2 Prozent (2014: 6,4%). Die laut Prognosen derzeit schwächste rechtsgerichtete Fraktion „EKR“ muss wohl zukünftig auf die Sitze der britischen Torries verzichten. Mithilfe der polnischen PiS und den Schwedendemokraten schafft es die EKR aktuell auf 5,9 Prozent (2014: 9,3%).

 

Die Fraktion GUE-NL mit ihrer deutschen Ablegerpartei „Die Linke“ schafft es auf 8,5 Prozent (2014: 6,9%). Die europäischen Grünen erreichen sieben Prozent (2014: 6,7%). Sonstige Parteien verbuchen 9,3 Prozent.

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