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EUROPAWAHLPROGNOSE:

UNION VOR GRÜNEN

 

von wahlkreisprognose.de: 8. MAI 2019

 

Laut der aktuellen Auswertung für die Europawahl in Deutschland können die Unionsparteien in fast allen 39 Regionen auf relative Mehrheiten hoffen. Europaweit hätte eine Koalition aus Konservativen, Sozialdemokraten und Liberalen weiterhin eine Mehrheit.

 

Zur Ausgangslage: bei der Europawahl 2014 wurden CDU und CSU in 31 Regionen stärkste Kraft. Die SPD erzielte acht regionale Vorsprünge. Die SPD ging in den Bundesländern Hamburg, Bremen, Berlin und Brandenburg als stärkste Kraft hervor. In allen anderen Bundesländern erzielte die Union die relative Mehrheit.

ZUR PROGNOSE NACH REGIONEN

Derzeit gehen die Unionsparteien in 35 der 39 Regionen als stärkste Kraft hervor. Das sind vier Regionen mehr als in der März-Prognose. Die Grünen gewinnen drei Regionen (+1). Die AfD geht in einer Region (-1) als stärkste Partei hervor. Die SPD kann zur Zeit in keiner Region einfache Mehrheiten gewinnen.

 

Allerdings weisen rund 28 Prozent der Regionen lediglich einen Erstplatziertenvorsprung von maximal sechs Prozentpunkten auf, was die Rennen offen macht. Beispiele: In Regionen wie Darmstadt (Hessen), Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg (alle Baden-Württemberg), Hamburg und Bremen liegen CDU und Grüne eng beieinander. In ostdeutschen Gebieten wie Brandenburg und den sächsischen Regionen sind enge Ausgänge zwischen CDU und AfD zu erwarten.

Deutschlandweiter Europrognosetrend: Union vor Grünen - SPD Platz drei

 

Im aktuellen Europrognosetrend, der die Werte aus den einzelnen Regionen unter Berücksichtigung der potenziellen Wahlbeteiligung zusammenfasst, bleiben die Unionsparteien trotz Verlusten mit 29,5 Prozent (März: 31,5%) voran. Die Grünen folgen mit 19,5 Prozent (März: 20%). Die SPD verschlechtert sich von 20 auf 16 Prozent. Die AfD erreichte zwölf Prozent (+1%). Linke (7,5%; +2%) und FDP (6,5%; +1%) verbessern sich. Sonstige Parteien verbessern sich von sechs auf neun Prozent.

Aktuelle Kooperation aus Konservativen, Sozialdemokraten und Liberalen weiterhin mit Mehrheit

 

Laut Einschätzungen des Portals „Politico“ bleiben die Europäische Konservativen (EVP) mit 170 Sitzen stärkste Partei. Platz zwei ginge mit 144 Sitzen an die Sozialdemokraten (S&D). Die liberale ALDE-Fraktion erreicht 100 Sitze. Auf 72 mögliche Sitze würde es die neugebildete, von der italienischen LEGA-Partei initiierte, Fraktion antieuropäischer Parteien schaffen. Die rechtskonservative ECR verbucht 63 Sitze. Die europäischen Grünen erreichen 56 Sitze - Europas Linke verbuchen 49 Sitze. Alle anderen erreichen 97 potenzielle Sitze.

 

Die Sitzprognose von „Politico“ berücksichtigt bereits die Teilnahme Großbritanniens bei der Europawahl. Im Europäischen Parlament wäre laut diesen Zahlen eine Fortsetzung der Kooperation von Konservativen, Sozialdemokraten und Liberalen mit 414 Sitzen möglich. Andere Bündnisse kämen laut Prognosen auf keine parlamentarische Mehrheit:

 

 

- Für ein Bündnis von Sozialdemokraten, Grünen, Linken und beispielsweise der italienischen Fünf-Sterne-Partei wären mindestens 106 weitere Sitze für eine Mehrheit nötig.

- Eine Kooperation von EVP, rechtskonservativer ECR und der rechter  „LEGA“-Fraktion wäre nicht nur politisch unwahrscheinlich, sondern auch von mindestens 51 weiteren Parlamentariern abhängig

- Ein Zweier-Bündnis aus EVP und S&D (288 Sitze) scheitert an 88 weiteren Sitzen

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