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WAHLKREISprognose Bund:

Verluste für Union und SPD im bundesweiten Erststimmentrend

 

von wahlkreisprognose.de: 28. SEPTEMBER 2018

 

In der aktuellen Prognose für die Bundestagswahlkreise verlieren die Unionsparteien an Erststimmenmehrheiten. Die SPD hält das Niveau von vor zwei Wochen. Die AfD bleibt bei 32 Direktwahlkreisen, während die Grünen erneut zulegen können.

 

 

Die Unionsparteien können zwar immer noch die meisten Direktmandate gewinnen, verlieren jedoch. So erreichen die Schwesterparteien 186 Erststimmenmehrheiten, fünf weniger als in der Prognose vom 10. September. Zum Vergleich: bei der Bundestagswahl konnten CDU und CSU 232 Wahlkreise direkt gewinnen. Die SPD erreicht aktuelle 61 mögliche Direktwahlkreise, einer mehr als in der letzten Prognose. Unverändert 32 Direktmandate könnte die AfD derzeit gewinnen. Die Grünen steigern sich von zehn auf 14 Direktmandate. Mit weiterhin sechs Erststimmenmehrheiten kann die Linke rechnen.

Potentielle Anzahl Direktmandate der einzelnen Parteien

Karte erststimmenprognose bundestagswahlkreise,

stand 28. SEPTEMBER 2018

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Erststimmentrend aktuell

Erststimmentrend alte Bundesländern (mit West-Berlin): Union verliert - Grüne auf Rang 3

 

In den westdeutschen Wahlkreisen kommen CDU und CSU auf 31 Prozent, verlieren im Vergleich zur letzten Prognose 2,5 Punkte. Die SPD kommt auf 22,5 Prozent (-0,5%). Danach folgen Grüne (15,5%; +0,5%), AfD (13,5%; +0,5%), Linke (7%; +0,5%) und FDP (6%; unverändert).

Erststimmentrend neue Bundesländer (mit Ost-Berlin): AfD rangiert auf Platz 1

 

Im ostdeutschen Erststimmentrend kommt die AfD bei leicht verbesserten 27,5 Prozent (+0,5%) weiterhin auf Platz eins. Die CDU erreicht 25 Prozent (unverändert). Um zwei Zähler zulegen kann die Linke (19,5%). Die SPD verliert auf 13,5 Prozent (-1%). Unveränderte Werte erzielen Grüne (7,5%) und FDP (4,5%).

Bundesweiter Erststimmentrend: Union und SPD auf Talfahrt

 

Hochgerechnet auf die Prognosewerte aller Bundestagswahlkreise unter Berücksichtigung der potenziellen Wahlbeteiligung kommt die Unionsparteien auf 30 Prozent (-2%). Die SPD fällt auf 20,5 Prozent (-1%). Rand drei geht an die AfD mit 16 Prozent (+0,5%). Dahinter folgen Grüne (14%; +0,5%), Linke (9%; +0,5%) und FDP (6%; unverändert).

 

Wie entsteht die Wahlkreisprognose?

 

Bei der Wahlkreisprognose werden aktuelle gesellschaftliche und demoskopische Trends berücksichtigt, die für das Prognostizieren des Wahlausgangs in den verschiedenen Gebieten relevant sind. Wahlkreisspezifische Merkmale und frühere Wahlen spielen für die Prognose ebenso eine Rolle. Um mehr Transparenz zu gewährleisten, werden immer maximale und minimale Potentiale mit angegeben. Mehr Informationen zur Methodik finden Sie hier.

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