HOME      WK.MAGAZIN      PROGNOSEN      VERFAHREN       KONTAKT       IMPRESSUM

 

Erststimmenprognose Bund:

Direktmandate für AfD, Grüne und Linke steigen

 

von wahlkreisprognose.de: 13. AUGUST 2018

 

In der neuen Prognose für die Bundestagswahlkreise geht es für Union und SPD bergab. Die AfD ist im Osten stärkste Erststimmenkraft und steigert die Anzahl ihrer Direktmandate. Auch Grüne und Linke gewinnen wieder mehr Direktmandate als Ende Juli.

 

Die Union kann Wahlkreise von der SPD zurückgewinnen, verliert hingegen Direktmandate an Grüne, AfD und Linke. Insgesamt können CDU und CSU aktuell 192 Direktmandate gewinnen, zwei weniger als in der letzten Prognose. Die SPD erreicht 62 Direktmandate, drei weniger als Ende Juli. Die AfD erzielt einen neuen Rekordwert. So kommt die rechte Partei auf 29 Direktmandate, zwei mehr als im Juli. Grüne und Linke steigern sich um je ein Direktmandat. Die Grünen kommen auf neun, die Linke auf sechs Direktmandate.

Potentielle Anzahl Direktmandate der einzelnen Parteien

Karte erststimmenprognose bundestagswahlkreise,

stand 13. AUGUST 2018

jetzt wahlkreisprognose anfordern

Erststimmentrend aktuell

Erststimmentrend alte Bundesländern (mit West-Berlin): Union, Grüne und AfD gewinnen je einen halben Prozentpunkt

 

In den westdeutschen Bundestagswahlkreisen kommt die Union auf 33,5 Prozent (+0,5%), gefolgt von SPD (23,5%; -0,5%), Grünen (14,5%; +0,5%), Linken (6%; -0,5%) und FDP (6%; keine Veränderung).

Erststimmentrend neue Bundesländer (mit Ost-Berlin): AfD wieder knapp vor CDU

 

In den ostdeutschen Bundestagswahlkreisen führt die AfD wieder knapp vor der CDU (26,5% zu 26%). Die AfD punktet mit starken Erststimmenwerten vor allen Dingen in Sachsen (33%) und Thüringen (29%). In beiden Bundesländern rangiert die AfD vor der CDU, die es in Sachsen auf 27 Prozent und in Thüringen auf 27,5 Prozent schafft. Auch im Osten Berlins liegt die AfD mit 18 Prozent knapp vor der CDU (17%). Hier ist die Linke stärkste Erststimmenkraft. Die CDU geht als stärkste Erststimmenkraft in Mecklenburg-Vorpommern (31%; AfD: 21%), Sachsen-Anhalt (28,5%; AfD: 22%) und Brandenburg (25%; AfD: 23,5%) hervor. Summiert auf alle ostdeutschen Wahlkreise, verteidigt die Linke mit 18 Prozent Platz drei. Die SPD folgt mit 14,5 Prozent. Dahinter liegen Grüne (7,5%) und FDP (4,5%).

Bundesweiter Erststimmentrend

 

Hochgerechnet auf alle Bundestagswahlkreise verharren CDU und CSU weiterhin bei 32,5 Prozent. Die SPD verschlechtert sich im Erststimmentrend auf 21,5 Prozent. Zulegen kann die AfD, die es auf 15,5 Prozent schafft. Die Grünen erreichen ebenfalls verbesserte 13,5 Prozent. Schlusslicht sind Linke (8%) und FDP (6%).

Wie entsteht die Wahlkreisprognose?

 

Bei der Wahlkreisprognose werden aktuelle gesellschaftliche und demoskopische Trends berücksichtigt, die für das Prognostizieren des Wahlausgangs in den verschiedenen Gebieten relevant sind. Wahlkreisspezifische Merkmale und frühere Wahlen spielen für die Prognose ebenso eine Rolle. Um mehr Transparenz zu gewährleisten, werden immer maximale und minimale Potentiale mit angegeben. Mehr Informationen zur Methodik finden Sie hier.

Wir verwenden Cookies, um Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Diese Informationen werden nicht an Dritte weitergegeben. Sie geben Einwilligung zu unseren Cookies, wenn Sie unsere Webseite weiterhin nutzen. Alle Informationen zum Thema Datenschutz finden Sie hier.

Impressum

datenschutz

Subscribe to our mailing list

* indicates required