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Erststimmenprognose Bund:

Weitere Verluste für Union, AfD bundesweit bei 28 Direktmandaten, Grüne verdoppeln sich

 

von wahlkreisprognose.de: 9. JULI 2018

 

Aus der neuen exklusiven Wahlkreisprognose gehen nochmals zusätzliche Veränderungen gegenüber der Vorwochenanalyse hervor: Verluste für die Union, abermals satte Zugewinne für AfD und Grüne.

 

 

So verlieren CDU und CSU gegenüber der Vorwoche zehn weitere mögliche Direktmandate. Mit insgesamt 195 wären beide allerdings weiterhin stärkste Kraft. Die SPD erreicht wie in der Vorwoche 60 Direktmandate. Die AfD verbessert sich um sieben auf 28 potentielle Erststimmenmehrheiten. Die Grünen können derzeit mit zehn Direktmandaten rechnen, in der Vorwoche waren es fünf. Die Linke erreicht sechs mögliche Direktmandate (-2).

Potentielle Anzahl Direktmandate der einzelnen Parteien

Karte erststimmenprognose bundestagswahlkreise,

stand 9. JUlI 2018

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Erststimmentrend aktuell

Erststimmentrend alte Bundesländern (mit West-Berlin): Union und SPD verlieren - Grüne bei 14,5 Prozent

 

Im westdeutschen Erststimmentrend kommen die Unionsparteien auf 33 Prozent (-1%). Auch die SPD gibt einen Punkt ab und erreicht 23,5 Prozent. Zulegen können dagegen Grüne und AfD. Die Grünen verbessern sich um 2,5 Zähler auf 14,5 Prozent. Die AfD erreicht 13 Prozent (+0,5%). Die Linke kommt auf 6,5 Prozent (-1,5%) und die FDP auf sechs Prozent (unverändert).

 

Erststimmentrend neue Bundesländer (mit Ost-Berlin): AfD vorne - Linke verliert deutlich

 

Im ostdeutschen Erststimmentrend kann sich die AfD im Vergleich zur Prognose aus der Vorwoche um zwei Punkte verbessern. Mit 27,5 Prozent liegt die AfD damit knapp vor der CDU (26%; -1%). Die Linke kommt auf 18 Prozent, im Vergleich zur Vorwoche ist das ein Verlust von 2,5 Prozentpunkten. Die SPD hält den Erststimmenwert aus der Vorwoche (14,5%). Die Grünen steigern sich auf sieben Prozent (+1%) und die FDP verliert leicht auf 4,5 Prozent (-0,5%).

 

Bundesweiter Erststimmentrend: Union und SPD verlieren

 

Hochgerechnet auf die Prognosewerte aller Bundestagswahlkreise unter Berücksichtigung der potentiellen Wahlbeteiligung, ergibt sich folgendes Bild: CDU und CSU kommen auf 32,5 Prozent (-1%), die SPD folgt mit 21,5 Prozent (-1%) und die AfD steigt auf 15,5 Prozent (+1%). Im Vergleich zur Vorwochenprognose verbessern sich auch die Grünen. Die Ökopartei erreicht jetzt 13 Prozent, ein Plus von zwei Punkten. 1,5 Punkte abwärts geht es für die Linke, die jetzt 8,5 Prozent erreicht. Die Liberalen kommen auf sechs Prozent.

 

Wie entsteht die Wahlkreisprognose?

 

Bei der Wahlkreisprognose werden aktuelle gesellschaftliche und demoskopische Trends berücksichtigt, die für das Prognostizieren des Wahlausgangs in den verschiedenen Gebieten relevant sind. Wahlkreisspezifische Merkmale und frühere Wahlen spielen für die Prognose ebenso eine Rolle. Um mehr Transparenz zu gewährleisten, werden immer maximale und minimale Potentiale mit angegeben. Mehr Informationen zur Methodik finden Sie hier.

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