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Berlin-Prognose: Vier Parteien mit Chance auf Direktmandate

 

 

von wahlkreisprognose.de 16.5.2017

 

In rund vier Monaten wählen die Berliner den Bundestag mit. Vier Parteien kämpfen um die Pole-Position in den zwölf Wahlkreisen. Ein Überblick.

 

Aktuell würde die CDU drei, die Linke vier und die SPD vier bis fünf Wahlkreise direkt gewinnen. Im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg/Prenzlauer Berg Ost liegt Cansel Kiziltepe (SPD) mit Canan Bayram (Grüne) gleichauf. Die FDP erzielt berlinweit Spitzenwerte.

 

 

Mitte:

 

Hier liegt Eva Högl (SPD) derzeit mit 32 Prozent vor ihrem CDU-Herausforderer Frank Henkel (CDU), der auf 21 Prozent kommt.

 

Pankow:

 

Den Wahlkreis Pankow konnte 2013 Stefan Liebich (Linke) direkt gewinnen. Daran würde sich laut Prognose nichts ändern. Klaus Mindrup von der SPD liegt jedoch nur noch 3,5 Prozent-Punkte hinter ihm.

 

Reinickendorf:

Frank Steffel (CDU) wird aller Voraussicht nach wieder den Nordwesten Berlins direkt gewinnen. Der SPD-Herausforderer liegt knapp zehn Prozent hinter Steffel.

 

Spandau/Charlottenburg-Nord:

 

Schon 2013 war dieser Wahlkreis der engste in ganz Berlin. Das Duell  zwischen Kai Wegner (CDU) und Swen Schulz (SPD) konnte Wegner damals für sich entscheiden. Aktuell ist es umgekehrt: Schulz liegt 1,5 Prozent vor Wegner.

 

Steglitz-Zehlendorf:

Der Südwesten Berlins gilt nicht erst seit der Bundestagswahl 2013 als Hochburg der Union. Auch laut aktueller Prognose könnte der neue CDU-Kandidat Thomas Heilmann direkt gewinnen, wenngleich der Abstand zwischen CDU und SPD im Vergleich zu 2013 kleiner wird.

 

Charlottenburg-Wilmersdorf:

 

Im Wahlkreis rund um die Westcity könnte es im September zu einem regelrechten Wahlkrimi kommen, denn SPD-Mann Tim Renner und CDU-Mann Karl-Dieter Gröhler liegen fast gleichauf. Und ebenfalls interessant: die FDP erzielt hier berlinweit ihren besten Erststimmenwert.

 

Tempelhof-Schöneberg:

 

Eng ist es auch in Tempelhof-Schöneberg. Jan-Marco Luczak (CDU) führt knapp vor Mechtild Rawert (SPD).

 

Neukölln:

 

Fritz Felgentreu von der SPD führt deutlich vor CDU-Frau Christina Schwarzer.

 

Friedrichshain-Kreuzberg/Prenzlauer Berg Ost:

 

Hans-Christian Ströbele verkündete im letzten Jahr seinen Abschied aus der Politik. In unterschiedlicher Wahlkreiszusammensetzung konnte er seit 2002 durchgehend Friedrichshain-Kreuzberg direkt für die Grünen holen. Zuletzt 2013, als er mit knapp 20 Prozent mehr Erststimmen als Grüne-Zweitstimmen direkt in den Bundestag einzog. Ob seine Nachfolgerin Canan Bayram an diesen Erfolg anknüpfen kann, ist aktuell mehr als fraglich. Bayram kommt zur Zeit genau wie SPD-Frau Cansel Kiziltepe auf 23,5 Prozent - mit leichtem Vorteil für Kiziltepe.

 

Treptow-Köpenick:

Gregor Gysi von den Linken ist einer der längsten amtierenden Bundestagsabgeordneten Berlins. In Treptow-Köpenick erzielte er 2013 ein Spitzenergebnis von 42,2 Prozent. Mit leicht schlechteren 39,5 Prozent würde er wieder direkt gewinnen. Die Kandidaten von CDU und SPD Niels Korte und Matthias Schmidt leisten sich derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz 2.

 

Marzahn-Hellersdorf:

 

Die Linke Petra Pau könnte mit 36,5 Prozent Marzahn-Hellersdorf wieder direkt gewinnen. CDU-Landeschefin Monika Grütters landet mit 24 Prozent auf Platz zwei.

 

Lichtenberg:

 

Auch Gesine Lötzsch (Linke) hat ihr Direktmandat so gut wie sicher. Kevin Hönicke von der SPD kommt auf Platz zwei.

 

 

 

Wie entsteht die Wahlkreisprognose?

 

Bei der Wahlkreisprognose werden aktuelle gesellschaftliche und demoskopische Trends berücksichtigt, die für das Prognostizieren des Wahlausgangs in den verschiedenen Gebieten relevant sind. Wahlkreisspezifische Merkmale und frühere Wahlen spielen für die Prognose ebenso eine Rolle. Um mehr Transparenz zu gewährleisten, werden immer maximale und minimale Potentiale mit angegeben.

Mehr Informationen zur Methodik finden Sie hier.