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Berlin-Prognose: CDU und Linke legen zu - SPD und AfD verlieren.

 

von wahlkreisprognose.de 4. August 2017

 

Die CDU setzt ihren Aufwärtstrend fort. Nach oben geht es auch für die Linke. Leicht abwärts geht es hingegen für SPD und AfD. Die FDP verliert im Westteil der Stadt Erststimmen an die CDU, kann ihren Gesamtstadtwert von 4,5 Prozent jedoch halten. Die Grünen bleiben weiterhin bei zwölf Prozent. Das sind die Ergebnisse der neuen Berliner Erststimmenprognose zur Bundestagswahl.

 

Eine Übersicht der Prognosen in den einzelnen Berliner Wahlkreisen finden Sie hier.

 

Wenig Veränderungen gibt es beim Blick auf die Berliner Wahlkreiskarte: die CDU würde unverändert sechs Direktmandate gewinnen, die Linke weiterhin vier. Die SPD bleibt bei ihrem Direktmandat im Wahlkreis Mitte und die Grünen könnten ihr Direktmandat in Friedrichshain-Kreuzberg/Prenzlauer Berg-Ost verteidigen.

 

Berlin-West:

In den westlichen Wahlkreisen kann die CDU im Vergleich zur Vorprognose auf 32,5 Prozent (+0,5) zulegen. Einen halben Prozentpunkt gibt die SPD ab, die jetzt 27 Prozent erreicht. Stabil auf Platz drei sind die Grünen, die mit 14,5 Prozent in etwa an ihr Ergebnis von 2013 (14,9) herankommen. Die Linke verbessert sich um 0,5 Prozentpunkte auf 10,5, während die FDP leicht an Erststimmen verliert (-0,5). Die AfD verliert ebenfalls leicht (-0,5).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Berlin-Ost:

In den östlichen Wahlkreisen liegt die Linke mit 35 Prozent der Erststimmen deutlich vorne und kann im Vergleich zur Prognose von vor zwei Wochen einen Prozentpunkt zulegen. Auf Platz zwei liegt die CDU, die unverändert 23,5 Prozent der Erststimmen erreicht. Dahinter kommt die SPD mit 17,5 Prozent, die einen halben Prozent abgibt. Die AfD erreicht in dieser Woche 9,5 Prozent (-0,5), die Grünen legen auf 7 Prozent zu (+0,5) und die FDP bleibt bei zwei Prozent der Erststimmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Berlin-Gesamt:

Gemessen an der gesamten Erststimmen-Prognose vergrößert sich der Abstand zwischen CDU und SPD weiter: die Christdemokraten bleiben weiterhin bei 29,5 Prozent, die SPD verliert 0,5 Prozentpunkte im Vergleich zur Vorprognose auf 24 Prozent. Gewinnen kann die Linke, die 18,5 Prozent (+0,5)  erreicht. Unveränderte Werte im Vergleich zur Vorprognose erzielen die Grünen mit zwölf Prozent und die FDP mit 4,5 Prozent. Die AfD verliert leicht auf 7,5 Prozent (-0,5).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wahlkreise, in denen der Ausgang zum aktuellen Zeitpunkt eindeutig ist:

 

Reinickendorf

 

Frank Steffel (CDU) verteidigt in dieser Woche seine Favoritenrolle. Er verbessert sich um einen halben Prozentpunkt auf 41,5. Der SPD-Kandidat Torsten Karge verliert dagegen auf 27,5 Prozent (-0,5 ggü. der Vorwoche).

 

Steglitz-Zehlendorf

 

Der CDU-Wahlkreiskandidat Thomas Heilmann legt um einen halben Prozentpunkt auf 41 Prozent zu. Die SPD-Kandidatin Ute Finckh-Krämer bleibt bei unveränderten 27,5 Prozent.

 

Tempelhof-Schöneberg

 

Jan-Marco Luczak (CDU) wäre alter und neuer Direktmandat. In dieser Woche baut er (35,5 Prozent) den Vorsprung vor der SPD-Kandidatin Mechthild Rawert (25 Prozent) auf 10,5 Prozent aus. Auf Platz drei folgt die Grünen-Kandidatin Renate Künast, die mit 18 Prozent den zweitbesten Erststimmenwert für ihre Partei holt.

 

Treptow-Köpenick

 

Gregor Gysi (Linke) hält seinen Wert aus der Vorwoche. Mit 40 Prozent der Erststimmen würde er aktuell gegen Niels Korte (CDU) direkt gewinnen.

 

Lichtenberg

 

Gesine Lötzsch (Linke) legt gegenüber der letzten Prognose um einen Prozentpunkt zu und kommt auf 39 Prozent. Damit wäre sie weiterhin Erststimmenkönigin. Martin Pätzold (CDU) verteidigt seinen Wert von 22 Prozent aus der Vorwoche.

 

Wahlkreise, in denen der Ausgang zum aktuellen Zeitpunkt deutlich ist:

 

Mitte

 

Der Abstand zwischen Eva Högl (SPD) und Frank Henkel (CDU) verringert sich in dieser Woche auf vier Prozent. Högl kommt auf 26,5 Prozent (Vorwoche: 27 Prozent) und Henkel auf 22,5 Prozent (Vorwoche: 22 Prozent).

 

Pankow

 

Stefan Liebich (Linke) legt im Vergleich zur Prognose von vor zwei Woche einen Prozentpunkt zu. Mit aktuell 26,5 Prozent könnte er direkt gewinnen. Auf Platz zwei folgt mit unveränderten 22,5 Prozent CDU-Mann Gottfried Ludewig. Das erste mal seit der Erhebung fällt Klaus Mindrup von der SPD unter die 20-Prozent-Marke.

 

Spandau/Charlottenburg-Nord

 

Keine Veränderungen im Vergleich zur Vorprognose: Kai Wegner (CDU) bleibt unverändert bei 38,5 Prozent, Swen Schulz (SPD) bei 34 Prozent.

 

Charlottenburg-Wilmersdorf

 

Klaus-Dieter Gröhler (CDU) verbessert sich um 0,5 Prozentpunkte auf 36 Prozent. Tim Renner (SPD) verliert 0,5 Prozentpunkte auf 29 Prozent.

 

Friedrichshain-Kreuzberg/Prenzlauer Berg-Ost

 

Leicht runter auf 28 Prozent geht es für die grüne Kandidatin Canan Bayram (Vorprognose: 28,5 Prozent). Zulegen um einen Prozentpunkt kann Pascal Meiser von den Linken. Mit jetzt 23,5 Prozent kann er den Vorsprung auf Bayram um 4,5 Prozent verringern. Auf Platz drei bleibt Cansel Kiziltepe (SPD) mit unveränderten 20,5 Prozent.

 

Marzahn-Hellersdorf

 

Petra Pau (Linke) legt um einen Prozentpunkt auf 37 Prozent zu. Monika Grütters (CDU) hält ihren Wert von 28 Prozent.

 

 

Wahlkreise, in denen der Ausgang zum aktuellen Zeitpunkt unklar ist.

 

 

Neukölln

 

Weiterhin knapp ist der Ausgang im Bundestagswahlkreis Neukölln. In dieser Woche baut Christina Schwarzer (CDU) ihren Vorsprung leicht aus. Mit 30,5 Prozent (Vorprognose: 30 Prozent) würde sie aktuell gegen den SPD-Kandidaten Fritz Felgentreu, der auf 29 Prozent (Vorprognose: 29,5 Prozent) kommt, direkt gewinnen.

 

Wie entsteht die Wahlkreisprognose?

 

Bei der Wahlkreisprognose werden aktuelle gesellschaftliche und demoskopische Trends berücksichtigt, die für das Prognostizieren des Wahlausgangs in den verschiedenen Gebieten relevant sind. Wahlkreisspezifische Merkmale und frühere Wahlen spielen für die Prognose ebenso eine Rolle. Um mehr Transparenz zu gewährleisten, werden immer maximale und minimale Potentiale mit angegeben.

Mehr Informationen zur Methodik finden Sie hier.

 

  32,5 2013: 35,2

27 2013: 30,1

10,5 2013: 8

14,5 2013: 14,9

5,5 2013: 1,8

6,5 2013: 3,7

        23,5 2013: 22,6

17,5 2013: 19

35 2013: 33,9

7 2013: 11,8

2

9,5 2013: 3,9

CDU +0,5

SPD -0,5

LIN 0,5

GRÜ +/-0

FDP -0,5

AfD -0,5

CDU +/-0

SPD -0,5

LIN +0,5

GRÜ +0,5

FDP +/-0

AfD -0,5

Erststimmen-Prognose Berlin-West in % und

Veränderung im Vgl. zur Vorwoche

         29,5 2013: 30

24 2013: 25,5

18,5 2013: 18,7

12 2013: 13,6

4,5

7,5 2013: 3,8

CDU +/-0

SPD -0,5

LIN 0,5

GRÜ +/-0

FDP +/-0

AfD -0,5

Erststimmen-Prognose Berlin-Ost in % und Veränderung im Vgl. zur Vorwoche

Erststimmen-Prognose Berlin-Gesamt in % und Veränderung im Vgl. zur Vorwoche

2013: 0,9

2013: 1,4