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Berlin-Prognose: Bleibt alles beim alten?

 

 

von wahlkreisprognose.de 20. Juni 2017

 

Laut unserer neuesten Prognose könnte die CDU in fünf, die Linke in vier und die SPD in zwei Wahlkreisen als Sieger hervorgehen. Wie in der Vorwoche führen die Grünen im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg/Prenzlauer Berg - und das nur knapp.

 

In der Verteilung der Direktwahlkreise würde dies im Vergleich zur Bundestagswahl 2013 keine Veränderung ergeben. Doch wie der Blick in die Wahlkreise zeigt, unterscheiden sich die Parteiwerte von den Ergebnissen bei der Bundestagswahl 2013. In den meisten Wahlkreisen liegen die Parteien dicht beieinander.

 

Eine Übersicht der Prognosen in den Wahlkreisen finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mitte:

 

Eva Högl (SPD) lag in der April-Prognose stabil über 30 Prozent. Diese Werte könnte sie aktuell nicht erreichen. Dennoch liegt sie mit 28 Prozent vor ihrem CDU-Herausforderer Frank Henkel, der auf 22 Prozent kommt.

 

Pankow:

 

Noch in der letzten Prognose lag Stefan Liebich (Linke) nur knapp vor dem CDU-Kandidaten Gottfried Ludewig (CDU). Das aktuelle Hoch der Linken beflügelt Liebich um drei Prozentpunkte auf 27,5, Ludewig bleibt bei 22 Prozent.

 

Reinickendorf:

Frank Steffel (CDU) baut seinen Vorsprung aus und kommt auf 42,5 Prozent. SPD-Konkurrent Torsten Karge erreicht 28 Prozent.

 

Spandau/Charlottenburg-Nord:

 

Swen Schulz (SPD) verliert im Vergleich zur vorherigen Prognose 1,5 Prozentpunkte, Kai Wegner (CDU) gewinnt 1,5 Prozentpunkte und wäre damit aktuell direkt gewählt.

 

Steglitz-Zehlendorf:

Mit 38 Prozent steht Thomas Heilmann (CDU) an der Spitze im Berliner Südwestwahlkreis. SPD-Frau Ute Finckh-Krämer verliert einen Prozentpunkt im Vergleich zur letzten Prognose und kommt auf 27 Prozent.

 

Charlottenburg-Wilmersdorf:

 

Der Abstand zwischen dem CDU-Kandidaten Karl-Dieter Gröhler und SPD-Kandidaten Tim Renner vergrößert sich. Mit 33 Prozent könnte Gröhler direkt gewinnen. Renner kommt auf 29,5 Prozent.

 

Tempelhof-Schöneberg:

 

Jan-Marco Luczak (CDU) kann mit 35 Prozent der Stimmen in Tempelhof-Schöneberg rechnen. Er wäre damit wie schon 2013 Wahlkreisgewinner. Mechtild Rawert (SPD) hingegen verliert leicht im Vergleich zur letzten Prognose und kommt auf 25,5 Prozent.

 

Neukölln:

 

Mitte April lag Fritz Felgentreu von der SPD teilweise mit über zehn Prozent Vorsprung vor der CDU-Kandidatin Christina Schwarzer. Dieser Vorsprung ist nun dahin. Mit 30,5 Prozent rangiert Felgentreu aktuell knapp vor Schwarzer, die es auf 30 Prozent schafft.

 

Friedrichshain-Kreuzberg/Prenzlauer Berg Ost:

 

Aktuell deutet alles auf einen Dreikampf zwischen Canan Bayram (Grüne), Cansel Kiziltepe (SPD) und Pascal Meisner (Linke) hin. Trotz Verlusten gegenüber der letzten Prognose könnte Bayram mit 24,5 Prozent direkt gewinnen. Allerdings folgen Kiziltepe (22 Prozent) und Meisner (21,5 Prozent) dicht dahinter.

 

Treptow-Köpenick:

Gregor Gysi (Linke) macht im Vergleich zur vorangegangenen Prognose 1,5 Prozentpunkte gut und nähert sich dem 2013er Erststimmenergebnis von 42 Prozent. Weit abgeschlagen dahinter ist Niels Korte (CDU). Er schafft es auf leicht verbesserte 21 Prozent (Prognose 9.6.: 20,5 Prozent).

 

Marzahn-Hellersdorf:

 

Sowohl CDU-Kandidatin Monika Grütters als auch die amtierende Direktkandidatin Petra Pau (Linke) machen im Vergleich zur letzten Prognose Prozente gut. Petra Pau wäre mit 37,5 Prozent alte und neue direktgewählte Abgeordnete im Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf. Grütters kommt auf 25,5 Prozent.

 

Lichtenberg:

 

Gleich zwei Prozentpunkte geht es für Gesine Lötzsch (Linke) nach oben. Mit 39 Prozent würde sie sich gegen ihren Herausforderer von der CDU Martin Pätzold durchsetzen.

 

Wie entsteht die Wahlkreisprognose?

 

Bei der Wahlkreisprognose werden aktuelle gesellschaftliche und demoskopische Trends berücksichtigt, die für das Prognostizieren des Wahlausgangs in den verschiedenen Gebieten relevant sind. Wahlkreisspezifische Merkmale und frühere Wahlen spielen für die Prognose ebenso eine Rolle. Um mehr Transparenz zu gewährleisten, werden immer maximale und minimale Potentiale mit angegeben.

Mehr Informationen zur Methodik finden Sie hier.