NRW-Prognose: Der SPD drohen deutliche Verluste bei Direktwahlkreisen

von wahlkreisprognose.de 13.5.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der morgigen Landtagswahl drohen der SPD herbe Verluste. Laut unserer Prognose kommt die SPD nur noch auf 50 Direktwahlkreise, das sind 49 weniger als 2012. Davon profitiert die CDU.

 

Nur einen Tag vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen kündigt sich ein politischer Wechsel an. In vier von fünf Regierungsbezirken würde die CDU mehr Direktwahlkreise erzielen als die SPD.

 

Im Regierungsbezirk Köln verliert die SPD 15 Direktwahlkreise, die CDU gewinnt 14. Zu den umkämpften Wahlkreisen gehören u.a.:

 

 

- 16 Köln IV: hier liegt die SPD nur knapp vor der CDU (36 zu 35,5 Prozent)

- 17 Köln V: hier liegt die SPD bei 36,5 und die CDU bei 35,5 Prozent

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Regierungsbezirk Düsseldorf verliert die SPD 15, die CDU gewinnt 8 Direktwahlkreise. Spannend könnte es im Wahlkreis 68 Essen IV werden: hier rangiert die CDU 0,5 Prozent vor der SPD (37 zu 37,5 Prozent).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Regierungsbezirk Münster fällt der Verlust für die SPD weniger deutlich aus. Die CDU könnte bis zu 12 Direktwahlkreise gewinnen. Den stärksten Wert erzielen die Christdemokraten im Wahlkreis 79 Coesfeld I-Borken III (52 bis 57,5 Prozent).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehrere umkämpfte Wahlkreise gibt es dagegen im Regierungsbezirk Detmold. CDU und SPD trennen hier teilweise nur wenige Prozentpunkte voneinander.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Regierungsbezirk Arnsberg ist aktuell der einzige, in welchem die SPD (14 bis 18) auf mehr Direktmandate hoffen kann als die CDU (acht bis zwölf).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Landesweit brechen die Grünen, wie auch die SPD, bei den Erststimmen deutlich ein. Linke und AfD erzielen in den meisten Wahlkreisen Werte zwischen fünf und zehn Prozent. Die CDU ist weiterhin in ihren Hochburgen stark und holt in den Städten im Ruhrgebiet auf.

 

Großer Überraschungssieger könnten die Liberalen werden. Bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein zeigte sich bereits, dass die FDP nicht mehr nur als Zweitstimmenpartei gewählt wird, sondern zunehmend mehr Erststimmen bekommt. Zwar hat die FDP keinerlei Chancen auf Direktmandate in Nordrhein-Westfalen. Sollte sich jener Erststimmentrend allerdings niederschlagen, könnte dies zu Lasten einiger SPD- beziehungsweise CDU-Direktmandate gehen.

 

Wie entsteht die Wahlkreisprognose?

 

Bei der Wahlkreisprognose werden aktuelle gesellschaftliche und demoskopische Trends berücksichtigt, die für das Prognostizieren des Wahlausgangs in den verschiedenen Gebieten relevant sind. Wahlkreisspezifische Merkmale und frühere Wahlen spielen für die Prognose ebenso eine Rolle. Um mehr Transparenz zu gewährleisten, werden immer maximale und minimale Potentiale mit angegeben.

Mehr Informationen zur Methodik finden Sie hier.

 

 

 

 

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