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Erststimmenprognose Bund:

SPD verliert - Union erholt sich vom November-Tief

 

von wahlkreisprognose.de: 30 dezember 2017

 

SPD, Grüne und FDP verbuchen in diesem Monat Verluste bei den Erststimmen. Davon profitieren CDU und CSU, die ihr November-Tief  überwinden können.

 

 

Die Union liegt in 221 Wahlkreisen an der Spitze (CDU: 175 CSU: 46). Im Vergleich zur letzten Prognose sind das sieben Wahlkreise mehr. Die SPD kann aktuell 65 Wahlkreise direkt gewinnen, vier Wahlkreise weniger als im Vormonat. Obwohl die AfD im Erststimmentrend  etwas zulegen kann, verliert sie drei Wahlkreise an die CDU. Die Grünen büßen ihren Vorsprung im Bundestagswahlkreis Berlin-Tempelhof-Schöneberg ein, könnten aktuell jedoch in drei anderen Wahlkreisen mit Platz eins rechnen. Die Linke ist jetzt in fünf Wahlkreisen vorne, einer mehr als im November.

 

Karte erststimmenprognose bundestagswahlkreise,

stand 30. dezember 2017

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Erststimmenprognose Alte Bundesländer mit Berlin-West:

Im Erststimmentrend in den alten Bundesländern legt die Union um einen halben Prozentpunkt auf 37,5 Prozent zu. Leicht nach unten geht es für die SPD, die in den alten Bundesländern auf 26,5 Prozent abrutscht (November: 27%). Die Linke liegt bei verbesserten sieben Prozent (+1%). Die Grünen bei gleich bleibenden 10,5 Prozent. Die FDP kann aktuell mit 6,5 Prozent rechnen (-1%). Die AfD legt auf zehn Prozent zu (+1%).

 

Erststimmenprognose Neue Bundesländer mit Berlin-Ost:

Mehr Veränderung beim Erststimmentrend kommt in den neuen Bundesländern zu Stande. Dort fällt mit 29,5 Prozent (+1,5%) nicht nur der Zuwachs für die Union stärker aus, sondern auch die Verluste für die anderen Parteien. Die SPD verliert leicht auf 15,5 Prozent (-1%). Die Linke geht ebenso leicht nach unten - auf 18,5 Prozent (-0,5%). Die Grünen verlieren zwei Prozentpunkte und stehen jetzt bei fünf Prozent der Erststimmen. Verluste verbucht die FDP (Jetzt: 5%, November: 6,5%). Die AfD verliert auf 20 Prozent (November: 22%).

 

Erststimmenprognose Gesamt:

Hochgerechnet auf alle deutschen Wahlkreise können CDU und CSU mit 36 Prozent rechnen (+1%). Die SPD fällt auf das Niveau von der Bundestagswahl zurück und erreicht 24,5 Prozent (-0,5%). Leicht nach oben geht es für die Linke, die auf neun Prozent kommen (+0,5%). Die Grünen erreichen 9,5 Prozent (-0,5%). Die FDP 6,5 Prozent (-1%) und die AfD unveränderte 11,5 Prozent.

Wie entsteht die Wahlkreisprognose?

 

Bei der Wahlkreisprognose werden aktuelle gesellschaftliche und demoskopische Trends berücksichtigt, die für das Prognostizieren des Wahlausgangs in den verschiedenen Gebieten relevant sind. Wahlkreisspezifische Merkmale und frühere Wahlen spielen für die Prognose ebenso eine Rolle. Um mehr Transparenz zu gewährleisten, werden immer maximale und minimale Potentiale mit angegeben. Mehr Informationen zur Methodik finden Sie hier.

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