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Erststimmenprognose hessen:

SPD kann der CDU kaum Wahlkreise abringen

 

von wahlkreisprognose.de: 10 januar 2018

 

Die erste Wahlkreisprognose zur diesjährigen hessischen Landtagswahl zeigt, dass CDU und SPD gegenüber der Wahl vor fünf Jahren starke Einbußen befürchten müssen. Den Grünen wiederum könnte ein Triumph gelingen.

 

Bei der Landtagswahl im September 2013 ging die CDU mit 41 Direktmandaten und 42,7 Prozent der Erststimmen als stärkste Kraft hervor. Die SPD folgte mit 14 Direktmandaten und 35,2 Prozent der Erststimmen auf Rang zwei. Für alle anderen Parteien gab es keine Direktmandate.

 

Laut unserer Wahlkreisprognose, die neben den Neuzuschnitten der Landtagswahlkreise, auch weitere Faktoren berücksichtigt, kann die CDU ihren Rang als führende Erststimmenpartei verteidigen. Allerdings verbucht sie im errechneten Erststimmentrend gegenüber der letzten Wahl Verluste von mehr als sieben Prozent (35,5%). Sie würde zur Zeit Direktmandate an SPD und Grüne verlieren.

 

Die SPD liegt laut Trendprognose bei deutlich verschlechterten 29,5 Prozent. Allerdings profitiert sie von den starken CDU-Verlusten und könnte derzeit mit 17 Direktmandaten rechnen (drei mehr als bei der letzten Landtagswahl). Die Grünen liegen bei leicht verbesserten zehn Prozent (+0,7%) und wären Erststimmensiegerin im Frankfurter Wahlkreis 38, der die Stadtteile Nordend, Ostend und Bornheim umfasst. 2013 wurde der Wahlkreis von der CDU direkt gewonnen.

 

Mehr Informationen zur Hessischen Erststimmenprognose finden Sie hier.

 

Die anderen Parteien liegen laut Erststimmentrend weit entfernt von realistischen Direktmandaten, wenngleich sie in der Trendprognose zulegen: so folgt die AfD mit acht Prozent als viertstärkste Erststimmenkraft (2013: 1,4%), die Linken mit sieben Prozent (2013: 5,2%) und die FDP mit sechs Prozent (2013: 3%).

 

Karte erststimmenprognose hessische landtagswahlkreise,

stand 10. januar 2017

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Wie entsteht die Wahlkreisprognose?

 

Bei der Wahlkreisprognose werden aktuelle gesellschaftliche und demoskopische Trends berücksichtigt, die für das Prognostizieren des Wahlausgangs in den verschiedenen Gebieten relevant sind. Wahlkreisspezifische Merkmale und frühere Wahlen spielen für die Prognose ebenso eine Rolle. Um mehr Transparenz zu gewährleisten, werden immer maximale und minimale Potentiale mit angegeben. Mehr Informationen zur Methodik finden Sie hier.