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Erststimmenprognose hessen:

SPD kann der CDU kaum Wahlkreise abringen

 

von wahlkreisprognose.de: 10 januar 2018

 

Im hessischen Erststimmentrend muss die CDU gegenüber dem Vormonat nochmal federn lassen. Auch die SPD verliert leicht. Zulegen können AfD, Grüne und FDP. Bei den Direktwahlkreisen ist die Verteilung weiterhin klar: die CDU führt mit 36 Direktmandat.

 

Am 28. Oktober soll ein neuer Landtag in Hessen gewählt werden. Laut der neuesten Prognose wäre die Union weiterhin stärkste Partei, gefolgt von der SPD.

 

Im Vergleich zum Erststimmentrend im Januar verliert die CDU einen Prozentpunkt und erreicht jetzt 34,5 Prozent der Erststimmen. Auch für die SPD geht es leicht Abwärts: sie kann mit 29 Prozent (-0,5%) der Erststimmen rechnen. Knapp drittstärkste Erststimmenkraft sind weiterhin die Grünen mit 10,5 Prozent (+0,5%). Eine Sprung nach oben macht die AfD, die bei zehn Prozent der Erststimmen liegt. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als im Vormonat. Die Linken können sich ebenso verbessern (7,5%). Die FDP rutscht im Erststimmentrend auf fünf Prozent (-0,5%) ab.

 

Wo CDU und SPD ihre Hochburgen haben

 

CDU und SPD haben in Hessen im bundespolitischen Vergleich starke Hochburgen. Das zeigt sich auch an der Erststimmenprognose in den einzelnen Regionen: so erreicht die CDU in Mittelhessen (35,5%), dem nördlichen (35,5%) sowie südlichen (34%) Rhein-Main-Gebiet ihre besten Erststimmenwerte. Die SPD kann ebenso in Mittelhessen (31%) punkten und erreicht ihre besten Werte in Nordhessen (32,5%).

 

Mehr Informationen zur Hessischen Erststimmenprognose finden Sie hier.

Auswirkungen auf die Direktmandate

 

Die Christdemokraten büßen gegenüber dem Vormonat den Vorsprung in einem Wahlkreis ein und erreicht 36 potentielle Direktmandate. Die Sozialdemokraten folgen mit 18 möglichen Direktmandaten, demnach einer mehr als im Vormonat. Die Grünen bleiben unverändert bei einem wahrscheinlichen Direktmandat.

Karte erststimmenprognose hessische landtagswahlkreise,

stand 10. januar 2017

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Wie entsteht die Wahlkreisprognose?

 

Bei der Wahlkreisprognose werden aktuelle gesellschaftliche und demoskopische Trends berücksichtigt, die für das Prognostizieren des Wahlausgangs in den verschiedenen Gebieten relevant sind. Wahlkreisspezifische Merkmale und frühere Wahlen spielen für die Prognose ebenso eine Rolle. Um mehr Transparenz zu gewährleisten, werden immer maximale und minimale Potentiale mit angegeben. Mehr Informationen zur Methodik finden Sie hier.