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Erststimmenprognose Bund:

Unionsparteien verbuchen starken Anstieg an Direktmandaten

 

von wahlkreisprognose.de: 29 januar 2018

 

Der Aufwärtstrend für CDU und CSU geht weiter. Die Unionsparteien würden aktuell mehr Direktmandate als bei der Bundestagswahl im September gewinnen. Die SPD muss im Vergleich zur Prognose von vor zwei Wochen erneut ordentlich federn lassen. Auch die AfD verliert.

 

Von der Schwäche der Sozialdemokraten kann die Union aktuell stark profitieren: CDU und CSU kommen in der neuesten Wahlkreisprognose auf 245 Direktwahlkreise, ein Anstieg von 18 Mandaten gegenüber der Prognose Mitte Januar. Die Union kann damit 15 Direktmandate mehr als bei der Bundestagswahl im September gewinnen. Die SPD verliert dagegen weiter. Sie erreicht jetzt nur noch 39 Direktmandate, zehn weniger als vor zwei Wochen. Die AfD kann mit sechs Direktmandaten rechnen (-7). Die Linke liegt ebenfalls bei unverändert sechs potentiellen Direktmandaten. Die Grünen halten drei Direktmandate (+/-0).

 

SPD nur noch in einigen ihrer Hochburgen vorne

 

Die SPD kann laut aktueller Prognose nur noch in wenigen Regionen Wahlkreise direkt gewinnen. Dazu gehören die traditionellen Hochburgen im Ruhrgebiet, Nordhessen und Niedersachsen. Selbst in Hamburg liegt die Union mittlerweile in drei der sechs Bundestagswahlkreise vorne.

 

Potentielle Anzahl Direktmandate der einzelnen Parteien

Spitzenreiter Wahlkreiskandidaten der einzelnen Parteien

Karte erststimmenprognose bundestagswahlkreise,

stand 29. januar 2018

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Erststimmentrend aktuell

Union im Plus, SPD im Minus beim  Erststimmentrend in den alten Bundesländer (mit West-Berlin)

 

In den alten Bundesländern bauen CDU und CSU ihren Erststimmenwert aus. Sie gewinnen um einen Prozentpunkt auf 38,5 Prozent hinzu. Die Sozialdemokraten (24,5%) büßen gegenüber der letzten Prognose einen Prozentpunkt ein. In den westdeutschen Wahlkreisen schieben sich die Grünen (11%) vor die AfD auf Platz drei. Die AfD verliert auf zehn Prozent (-0,5%). Die Linke verbucht leichte Gewinne (7%; +0,5%). Die FDP kommt unverändert auf 6,5 Prozent.

Die Union setzt sich von der AfD beim Erststimmentrend in den neuen Bundesländern (mit Berlin-Ost) ab

 

In den neuen Bundesländern erreicht die CDU bei den Erststimmen wieder 30 Prozent. Ein Plus von 2,5 Prozentpunkten gegenüber der letzten Prognose. Die AfD verliert leicht auf 23,5 Prozent. Die Linke bleibt unverändert bei 19 Prozent. Im ostdeutschen Erststimmentrend hält die SPD wie vor zwei Wochen 14,5 Prozent. Die Grünen legen etwas zu (5,5%). Die FDP kommt unverändert auf fünf Prozent der Erststimmen.

Union verbessert sich im bundesweiten Erststimmentrend

 

Bundesweit verbessern sich CDU und CSU um einen Prozentpunkt auf 37,5 Prozent. Einbußen in Höhe von einem Prozentpunkt verzeichnet die SPD (22,5%). Drittstärkste Erststimmenkraft ist weiterhin die AfD mit leicht verschlechterten 12,5 Prozent (-1%). Die Grünen gewinnen auf zehn Prozent (+0,5%) hinzu. Linke (9%) und FDP (6%) halten ihre Werte gegenüber dem Erststimmentrend von vor zwei Wochen.

Wie entsteht die Wahlkreisprognose?

 

Bei der Wahlkreisprognose werden aktuelle gesellschaftliche und demoskopische Trends berücksichtigt, die für das Prognostizieren des Wahlausgangs in den verschiedenen Gebieten relevant sind. Wahlkreisspezifische Merkmale und frühere Wahlen spielen für die Prognose ebenso eine Rolle. Um mehr Transparenz zu gewährleisten, werden immer maximale und minimale Potentiale mit angegeben. Mehr Informationen zur Methodik finden Sie hier.