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Erststimmenprognose Bund:

Unionsparteien trotz leichter Verluste weiterhin vorne

 

von wahlkreisprognose.de: 17. APRIL 2018

 

In diesem Monat gibt es wenig Veränderungen in den Bundestagswahlkreisen. Die Unionsparteien verlieren leicht an Direktwahlkreisen, bleiben jedoch vorne. Die SPD kann derweil nur schwer an das Bundestagswahl-Niveau anknüpfen.

 

 

Von den 299 Bundestagswahlkreisen können CDU und CSU aktuell 232 Wahlkreise direkt gewinnen. Im Vergleich zur März-Prognose ist das ein Rückgang von vier Mandaten. Die SPD bleibt weiterhin deutlich unterhalb ihres Bundestagswahl-Niveaus zurück. Damals gewann sie 59 Direktmandate. Derzeit können die Sozialdemokraten mit 46 Wahlkreismehrheiten rechnen, zwei mehr als im März. Die AfD liegt in zwölf Wahlkreisen vorne, ebenfalls zwei mehr als im März. Für Linke und Grüne würde sich laut Erststimmenprognose wenig ändern. Die Linke führt unverändert in sechs und die Grünen unverändert in drei Wahlkreisen.

Potentielle Anzahl Direktmandate der einzelnen Parteien

Karte erststimmenprognose bundestagswahlkreise,

stand 17. APRIL 2018

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Erststimmentrend aktuell

Erststimmentrend alte Bundesländern (mit West-Berlin): Union bei 37 Prozent

 

Im Erststimmentrend der westdeutschen Bundestagswahlkreise erreichen CDU und CSU 37 Prozent, 1,5 Prozentpunkte weniger als im März. Die SPD folgt mit 24 Prozent (-0,5%). Platz drei geht an die Grünen mit unveränderten 11,5 Prozent. Die AfD erreicht wie im Vormonat elf Prozent. Die Linke kommt auf sieben Prozent und die FDP auf 6,5 Prozent.

 

Erststimmentrend neue Bundesländer (mit Ost-Berlin): Abstand zwischen CDU und AfD schrumpft

 

 

In den neuen Bundesländern verliert die CDU bei den Erststimmen einen Prozentpunkt im Vergleich zum Vormonat und erreicht 26,5 Prozent. Die AfD folgt mit unveränderten 24,5 Prozent. die Linke hält wie im März 20 Prozent. Die SPD fällt bei den Erststimmen auf 13,5 Prozent zurück. Gefolgt von den Grünen mit 5,5 Prozent (Vormonat: 6%) und der FDP mit 4,5 Prozent (Vormonat: 5%).

 

Bundesweiter Erststimmentrend: Wenig Veränderungen

 

Hochgerechnet auf alle Bundestagswahlkreise führen die Unionsparteien mit leicht verschlechterten 35,5 Prozent, ein Prozentpunkt weniger als im Vormonat. Die SPD erreicht 22 Prozent (-0,5%). Die AfD kommt auf unveränderte 13 Prozent. Die Grünen auf ebenfalls gleichbleibende 10,5 Prozent. Die Linke erzielt im bundesweiten Erststimmentrend 9,5 Prozent (-0,5%) und die FDP sechs Prozent (-0,5%).

 

Wie entsteht die Wahlkreisprognose?

 

Bei der Wahlkreisprognose werden aktuelle gesellschaftliche und demoskopische Trends berücksichtigt, die für das Prognostizieren des Wahlausgangs in den verschiedenen Gebieten relevant sind. Wahlkreisspezifische Merkmale und frühere Wahlen spielen für die Prognose ebenso eine Rolle. Um mehr Transparenz zu gewährleisten, werden immer maximale und minimale Potentiale mit angegeben. Mehr Informationen zur Methodik finden Sie hier.