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Erststimmenprognose Bund:

Unionsparteien legen zu - SPD stabilisiert sich

#Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

 

von wahlkreisprognose.de: 26. februar 2018

 

Im neuen Erststimmentrend gewinnen CDU und CSU in den alten Bundesländern hinzu. Die SPD stabilisiert sich auf niedrigem Niveau. Kaum Veränderungen gibt es bei den anderen Parteien.

 

Die Union kann aktuell mit 249 möglichen Direktwahlkreisen rechnen, das ist einer mehr als vor zwei Wochen. Die SPD verschlechtert sich auf 30 Direktwahlkreise (-3). Die AfD verbessert sich um zwei auf zehn wahrscheinliche Direktmandate. Linke und Grüne erreichen unverändert sechs bzw. vier Direktmandate.

Potentielle Anzahl Direktmandate der einzelnen Parteien

Karte erststimmenprognose bundestagswahlkreise,

stand 26. februar 2018

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Erststimmentrend aktuell

In den alten Bundesländern (mit West-Berlin) macht die Union einen Sprung nach oben

 

In den westdeutschen Wahlkreisen können die Unionsparteien sich um 1,5 Prozentpunkte auf 39 Prozent verbessern. Damit stehen sie aktuell leicht besser da als bei der Bundestagswahl im letzten Jahr (38,8%). Die Sozialdemokraten erreichen wie bei der Prognose vor zwei Wochen 23 Prozent. Die Grünen klettern auf 12,5 Prozent (+1%). Die AfD verbessert sich ebenfalls - auf elf Prozent (+0,5%). Linke (7%) und FDP (6%) bleiben stabil.

In den neuen Bundesländern (mit Ost-Berlin) bleibt die AfD stark

 

Der Positivtrend für die Union in den alten Bundesländern lässt sich nicht auf die neuen Bundesländer übertragen. Im ostdeutschen Erststimmentrend verliert die Union leicht auf 27,5 Prozent (-0,5%). Die AfD folgt dicht dahinter mit unveränderten 24,5 Prozent. Die Linke bleibt, wie bereits den gesamten Februar über, bei gleichbleibenden 19,5 Prozent. Die SPD gewinnt leicht auf 14,5 Prozent (+0,5%). Leicht abwärts geht es für die Grünen auf 5,5 Prozent (-0,5%). Die Liberalen erreichen erneut fünf Prozent.

Im bundesweiten Erststimmentrend kann nur die Union gewinnen - alle anderen Parteien bleiben unverändert

 

Bundesweit können CDU und CSU um einen Prozentpunkt auf 37 Prozent zulegen. Die SPD bleibt im Erststimmentrend wie vor zwei Wochen bei 21 Prozent. Auch bei den anderen Parteien gibt es keine Veränderungen: die AfD erreicht erneut 13 Prozent; die Grünen 10,5 Prozent; Linke 9,5 Prozent und die FDP 6,5 Prozent.

Wie entsteht die Wahlkreisprognose?

 

Bei der Wahlkreisprognose werden aktuelle gesellschaftliche und demoskopische Trends berücksichtigt, die für das Prognostizieren des Wahlausgangs in den verschiedenen Gebieten relevant sind. Wahlkreisspezifische Merkmale und frühere Wahlen spielen für die Prognose ebenso eine Rolle. Um mehr Transparenz zu gewährleisten, werden immer maximale und minimale Potentiale mit angegeben. Mehr Informationen zur Methodik finden Sie hier.