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Erststimmenprognose Bund:

SPD legt seit Monaten erstmals wieder zu

#Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

 

von wahlkreisprognose.de: 18. märz 2018

 

Die SPD holt gegenüber dem Vormonat auf. Die Union büßt  deutlich an Wahlkreisen ein. Wenig Veränderung gibt es bei Grünen, Linken und AfD.

 

CDU und CSU können derzeit mit 236 potentiellen Direktwahlkreisen rechnen. Das sind 13 weniger als in der vergangenen Prognose. Die SPD kann erstmals seit zwei Monaten wieder zulegen. Die Sozialdemokraten erreichen 44 Direktwahlkreise (+14). Allerdings ist der Vorsprung in den meisten Wahlkreisen mit SPD-Mehrheiten auf andere Parteien gering.

Die AfD bleibt wie im Vormonat bei zehn Direktmandaten. Auch die Linke verteidigt, wie im Vormonat, sechs Direktmandate. Die Grünen liegen in drei Wahlkreisen vorne, ein Direktmandat weniger als im Vormonat.

Potentielle Anzahl Direktmandate der einzelnen Parteien

Karte erststimmenprognose bundestagswahlkreise,

stand 18. märz 2018

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Erststimmentrend aktuell

Erststimmentrend alte Bundesländern (mit West-Berlin): SPD mit Zuwächsen

 

Im neuesten Erststimmentrend für die alten Bundesländer kommt die Union auf 38,5 Prozent (-0,5%). Die SPD macht Prozente gut und erreicht 24,5 Prozent (+1,5%). Die Grünen verlieren einen Prozentpunkt  gegenüber dem Vormonat auf 11,5 Prozent. Die AfD folgt mit elf Prozent (unverändert). Die Linken gewinnen auf 7,5 Prozent (+0,5%) hinzu. Die FDP bleibt unverändert bei 6,5 Prozent.

 

Erststimmentrend neue Bundesländer (mit Ost-Berlin): CDU führt vor AfD und Linken

 

In den ostdeutschen Bundestagswahlkreisen bleibt die CDU mit unveränderten 27,5 Prozent stärkste Kraft. Die AfD hält ebenfalls ihren Wert aus dem Vormonat (24,5%). Die Linke kommt auf 20 Prozent (+0,5%). Die SPD fällt auf 14 Prozent (-0,5%). Die Grünen gewinnen auf sechs Prozent (+1%) zu. Die FDP bleibt unverändert bei fünf Prozent.

 

Bundesweiter Erststimmentrend: Union vorne

 

Die Unionsparteien bleibt hochgerechnet auf alle Bundestagswahlkreise mit 36,5 Prozent (-0,5%) stärkste Kraft. Die SPD erreicht 22,5 Prozent, ein Zuwachs von 1,5 Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat. Weiterhin drittstärkste Erststimmenkraft ist die AfD mit 13 Prozent (unverändert). Die Grünen halten ebenfalls den Erststimmenwert aus dem Vormonat (10,5%). Zugewinne verbucht die Linke, die jetzt auf zehn Prozent (+0,5%) kommt. Die FDP bleibt Schlusslicht der größeren Erststimmenparteien (6,5%).

Wie entsteht die Wahlkreisprognose?

 

Bei der Wahlkreisprognose werden aktuelle gesellschaftliche und demoskopische Trends berücksichtigt, die für das Prognostizieren des Wahlausgangs in den verschiedenen Gebieten relevant sind. Wahlkreisspezifische Merkmale und frühere Wahlen spielen für die Prognose ebenso eine Rolle. Um mehr Transparenz zu gewährleisten, werden immer maximale und minimale Potentiale mit angegeben. Mehr Informationen zur Methodik finden Sie hier.

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