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Erststimmenprognose Bund:

SPD-Direktmandate schwinden - Union, AfD und Grüne legen zu

#Foto: Sven Mandel (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

 

von wahlkreisprognose.de: 12. februar 2018

 

Grüne und AfD legen zu. Die Union verliert im Erststimmentrend, kann aber Wahlkreise hinzugewinnen. Auch weil die SPD verliert. Deren Abwärtstrend scheint nicht zu enden.

 

In dieser Woche geht es für die Union bei den Direktmandaten nach oben. CDU und CSU liegen in 248 Bundestagswahlkreisen vorne, drei mehr als vor 14 Tagen. Die SPD rutscht auf 33 Direktmandate ab (-6). Die AfD gewinnt auf acht Wahlkreise (+2) hinzu. Die Linken bleiben bei sechs Direktmandaten. Die Grünen gewinnen einen Wahlkreis in Berlin hinzu und könnten somit insgesamt vier Direktmandate gewinnen.

Potentielle Anzahl Direktmandate der einzelnen Parteien

Karte erststimmenprognose bundestagswahlkreise,

stand 12. februar 2018

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Erststimmentrend aktuell

Union und SPD verlieren beim Erststimmentrend in den alten Bundesländer (mit West-Berlin)

 

In den westdeutschen Wahlkreisen kommen CDU und CSU auf insgesamt 37,5 Prozent, ein Prozentpunkt weniger als im Erststimmentrend vor zwei Wochen. Die SPD gibt 1,5 Prozentpunkte ab und erreicht 23 Prozent. Zulegen können sowohl Grüne auf 11,5 Prozent (+0,5%) als auch die AfD auf 10,5 Prozent (+0,5%). Die Linken mit sieben Prozent und die FDP mit 6,5 Prozent halten ihre Erststimmenwerte aus der letzten Prognose.

Union verliert, AfD gewinnt beim Erststimmentrend in den neuen Bundesländern (mit Berlin-Ost) ab

 

Die Union ist in den neuen Bundesländern weiterhin stärkste Kraft. Allerdings mit nur noch mit 28 Prozent der Erststimmen, zwei Prozentpunkte weniger als in der Prognose vor zwei Wochen. Die AfD kann sich um einen Prozentpunkt auf 24,5 Prozent verbessern. Auch die Linke legt leicht zu und erreicht 19,5 Prozent (+0,5%). Die SPD büßt einen halben Prozentpunkt ein und kommt auf 14 Prozent. Die Grünen steigen auf sechs Prozent (+0,5%) und die FDP bleibt unverändert bei fünf Prozent der Erststimmen.

Im bundesweiten Erststimmentrend fällt die SPD auf 21 Prozent zurück

 

Hochgerechnet auf ganz Deutschland bleiben die Unionsparteien mit verschlechterten 36 Prozent (-1,5%) stärkste Kraft. Die Sozialdemokraten folgen mit 21 Prozent (-1,5%), ihr schlechtester Erststimmenwert bisher. Die AfD bleibt wie in der letzten Prognose drittstärkste Erststimmenkraft, bei leicht verbesserten 13 Prozent (+0,5%). Auch alle weiteren Parteien legen jeweils um einen halben Prozentpunkt zu: die Grünen kommen auf 10,5 Prozent, die Linke auf 9,5 Prozent und die FDP auf 6,5 Prozent.

 

Wie entsteht die Wahlkreisprognose?

 

Bei der Wahlkreisprognose werden aktuelle gesellschaftliche und demoskopische Trends berücksichtigt, die für das Prognostizieren des Wahlausgangs in den verschiedenen Gebieten relevant sind. Wahlkreisspezifische Merkmale und frühere Wahlen spielen für die Prognose ebenso eine Rolle. Um mehr Transparenz zu gewährleisten, werden immer maximale und minimale Potentiale mit angegeben. Mehr Informationen zur Methodik finden Sie hier.