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Erststimmenprognose Bund:

SPD-Direktmandate schwinden - Union, AfD und Grüne im Aufwind

 

von wahlkreisprognose.de: 11. MAI 2018

 

Die Zahl der SPD-Direktmandate gegenüber der letzten Prognose schwinden deutlich. Union, AfD und Grüne gewinnen hinzu.

 

Die Unionsparteien profitieren derzeit stark von dem Schwund an SPD-Direktmandaten in den Bundestagswahlkreisen. Derzeit könnten die Unionsparteien 242 Direktmandate gewinnen, ein Zuwachs von zehn gegenüber April. Die SPD verliert im Gegenzug zwölf und erreicht mit 34 Direktmandaten einen neues Rekordtief. Die AfD verbessert sich auf 13 Direktmandate (April: 12). Die Grünen auf vier, im April waren es drei.

Potentielle Anzahl Direktmandate der einzelnen Parteien

Karte erststimmenprognose bundestagswahlkreise,

stand 11. MAI 2018

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Erststimmentrend aktuell

Erststimmentrend alte Bundesländern (mit West-Berlin): Union mit spürbaren Zuwächsen

 

In Westdeutschland erreichen die Unionsparteien 38 Prozent, ein Prozentpunkt mehr als im Vormonat. Die SPD gibt einen Zähler ab und kommt auf 23 Prozent. In den westdeutschen Wahlkreisen gleichauf sind AfD und Grüne mit je 11,5 Prozent. Es folgen die Linke mit sieben Prozent und die FDP mit sechs Prozent.

Erststimmentrend neue Bundesländer (mit Ost-Berlin): Union mit 26 Prozent knapp vorne - Linke verliert

 

 

Die Union kommt auf 26 Prozent (Vormonat: 26,5%). Dahinter die AfD mit 24,5 Prozent (Vormonat: 24,5%) und die Linke mit verschlechterten 18,5 Prozent (Vormonat: 20%). Die SPD erreicht 13,5 Prozent (Vormonat: 13,5%). Die Grünen kommen auf sechs Prozent (Vormonat: 5,5%) und die FDP ist Schlusslicht mit 4,5 Prozent (Vormonat: 4,5%).

Bundesweiter Erststimmentrend: Union bei 36 Prozent - SPD bei 21,5 Prozent

 

Bundesweit kommen die Unionsparteien auf 36 Prozent (+0,5%), die SPD auf 21,5 Prozent (-0,5%). Die AfD verbessert sich auf 13,5 Prozent, dahinter die Grünen mit stabilen 10,5 Prozent. Die Linke erreicht neun Prozent und die FDP sechs Prozent.

Wie entsteht die Wahlkreisprognose?

 

Bei der Wahlkreisprognose werden aktuelle gesellschaftliche und demoskopische Trends berücksichtigt, die für das Prognostizieren des Wahlausgangs in den verschiedenen Gebieten relevant sind. Wahlkreisspezifische Merkmale und frühere Wahlen spielen für die Prognose ebenso eine Rolle. Um mehr Transparenz zu gewährleisten, werden immer maximale und minimale Potentiale mit angegeben. Mehr Informationen zur Methodik finden Sie hier.