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Erste Berlin-Prognose nach der Wahl

Wirklich zulegen kann nur eine Partei

 

von wahlkreisprognose.de: 20 november 2017

 

In der ersten Erststimmenprognose nach der Bundestagswahl halten Linke, SPD, FDP und AfD in etwa ihre Werte vom 24. September. Die CDU verliert dagegen leicht. Etwas stärker zulegen können die Grünen.

 

Mehr als einen Monat nach der Bundestagswahl gehen CDU und Linke in jeweils vier Wahlkreisen als führende Erststimmenpartei hervor. Die SPD liegt in drei Wahlkreisen vorne. Die Grünen in einem. Im Vergleich zur Bundestagswahl würde sich also an der Verteilung der Berliner Direktmandate nichts ändern.

 

Berlin-West:

In den westlichen Wahlkreisen, mit eingeschlossen die Bundestagswahlkreise Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg-Ost und Mitte, bliebe die CDU mit 26 Prozent an der Spitze. Ein Zähler weniger als bei der Bundestagswahl. Die SPD folgt mit 24,5 Prozent (+0,2). Die Grünen legen um mehr als zwei Prozentpunkte zu und erreichen 17 Prozent. Die Linke kommt auf 13,5 Prozent (+0,3). AfD (-0,3) und FDP (+0,4) folgen mit neun beziehungsweise sieben Prozent.

 

 

Berlin-Ost:

In den östlichen Wahlkreisen bleibt die Linke mit 34 Prozent (-0,2) weiterhin stärkste Kraft. Die CDU erreicht 19 Prozent (-1). Die AfD nimmt deutlich den dritten Platz ein und verbessert sich um einen halben Prozentpunkt auf jetzt 16 Prozent. Die SPD folgt mit 14 Prozent (-0,4). Dahinter: die Grünen mit 8,5 Prozent (+0,9) und die FDP mit vier Prozent (+0,2).

 

 

 

Berlin-Gesamt:

In der Gesamtbetrachtung bleibt die CDU mit einem Wert von 23,5 Prozent (-1,2) auch nach der Bundestagswahl bei den Erststimmen vorne. Unweit dahinter folgen SPD mit 21 Prozent und Linke mit 20,5 Prozent. Während der SPD-Anteil unverändert bleibt, kann sich die Linke minimal verbessern (+0,3). Zulegen können die Grünen, die 14 Prozent erzielen (+1,6). Die FDP erreicht sechs Prozent (+0,4).

 

 

Wie entsteht die Wahlkreisprognose?

 

Bei der Wahlkreisprognose werden aktuelle gesellschaftliche und demoskopische Trends berücksichtigt, die für das Prognostizieren des Wahlausgangs in den verschiedenen Gebieten relevant sind. Wahlkreisspezifische Merkmale und frühere Wahlen spielen für die Prognose ebenso eine Rolle. Um mehr Transparenz zu gewährleisten, werden immer maximale und minimale Potentiale mit angegeben. Mehr Informationen zur Methodik finden Sie hier.

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