HOME      WK.MAGAZIN      PROGNOSEN      VERFAHREN       KONTAKT       IMPRESSUM

 

berliner agh-prognose und bvv-trend:

Stärke der Grünen erschweren Direktmandate für Linke, CDU und SPD

 

von wahlkreisprognose.de: 26. NOVEMBER 2018

 

Die Grünen erreichen neue Rekordwerte. Sie liegen erneut vor der Konkurrenz. Mittlerweile dringen die Grünen auch in schwarze und linke Kerngebiete vor.

AGH-Wahlkreisprognose

 

Im Vergleich zur letzten Prognose können die Grünen die Anzahl ihrer möglichen Direktmandate ausbauen: in36 Berliner Abgeordnetenhauswahlkreisen liegen sie voran, ein Zuwachs von neun Stück gegenüber Ende Oktober. Die CDU folgt mit 15 Direktmandaten, fünf weniger als zuvor. Die Linke bricht derweil von 20 auf zwölf Direktmandate ein. Dies entspricht dem Niveau der letzten Abgeordnetenhauswahl. Deutlich über dem Wasserstand der Berlin-Wahl 2016 liegt die AfD. Sie kann mit zehn Direktmandaten rechnen, zwei mehr als Ende Oktober. Die SPD verbessert sich von drei auf fünf Direktmandate, bleibt jedoch Schlusslicht.

Grüne preschen in Hochburgen von Linken, CDU und SPD vor

 

Der Wahlkreis Steglitz-Zehlendorf 7, am äußersten Rand Berlins gelegen, galt seit der Wende als sichere CDU-Bank. Selbst bei der AGH-Wahl 2016, als die CDU ihr historisch schlechtestes Ergebnis einfuhr, konnte sie hier mit rund 30 Prozent der Erststimmen die Konkurrenz auf Distanz halten. Derzeit könnte sich das ändern: die Grünen liegen aktuell bei 27 Prozent, zwei Punkte vor der CDU.

Der mitunter größte Verlierer der Grünenstärke ist die SPD. Die sozialdemokratischen Direktmandate sind seit der Wahl 2016 von 28 auf inzwischen nur noch fünf geschrumpft. Selbst einzelne Kandidateneffekte scheinen der SPD zur Zeit nicht zu helfen, was sich in der Prognose für den Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg 4 zeigt. 2016 ging hier der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) mit 32,5 Prozent der Erststimmen als Sieger hervor. Laut aktueller Erststimmenprognose hätte er jedoch gegen die Grünen das Nachsehen. Sie liegen mit 29 Prozent vor Müller (24%).

In der ersten Jahreshälfte schien es so, als könnten die Linken den Grünen in deren Bastionen Direktmandate streitig machen. Jener Trend lässt sich derzeit nicht mehr beobachten. Die Grünen haben ihren Vorsprung auf die Linken in den 2016er-Hochburgen zum einen ausgebaut, zum anderen ist ein überdurchschnittliches Erstarken in Wahlkreisen östlich des Berliner Rings erkennbar. Exemplarisch hierfür ist der Wahlkreis Treptow-Köpenick 1: hier gewann die Linkenkandidatin Katalin Gennburg 2016 souverän das Direktmandat. Inzwischen liegen die Grünen mit 27,5 Prozent der Erststimmen knapp vorn.

Karte erststimmenprognose berliner agh-wahlkreise

BVV-Trend Berlin-Ost: Verluste für Linke und AfD

 

Im Ostteil der Stadt bleibt die Linke mit 25 Prozent (-2,5%) vorne. Die AfD erreicht 22 Prozent (-1%). Auf Rang drei folgen die Grünen mit 18,5 Prozent (+2,5%). Die SPD erreicht verbesserte 12,5 Prozent (+1,5%). Gleichauf die CDU (-0,5%). Die FDP kommt weiterhin auf vier Prozent.

 

HIER GEHT ES ZU DEN AUSFÜHRLICHEN ERGEBNISSEN DES BVV-TRENDS

 

BVV-Trend Berlin-West: 11-Punkte-Vorsprung für die Grünen

 

Die Grünen bauen ihren Vorsprung in Westberlin deutlich aus. Sie kommen auf 28,5 Prozent (+4%). Danach folgen CDU (17,5%; -1,5%), SPD (17%; +0,5%), Linke (12,5%; -2%), AfD (12%; unverändert) und FDP (7,5%; unverändert).

 

 

BVV-Trend Berlin-Gesamt: CDU, SPD und AfD gleichauf

 

Berlinweit vorne sind die Grünen mit 25 Prozent (+3,5%). Auf Platz zwei folgt die Linke mit 17 Prozent (-2%). Gleichauf bei 15,5 Prozent rangieren CDU (-1,5%), SPD (+1%) und AfD (unverändert). Die FDP erreicht sechs Prozent.

BVV-Trend im Verlauf

mehr erfahren

Wir verwenden Cookies, um Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Diese Informationen werden nicht an Dritte weitergegeben. Sie geben Einwilligung zu unseren Cookies, wenn Sie unsere Webseite weiterhin nutzen. Alle Informationen zum Thema Datenschutz finden Sie hier.

Impressum

datenschutz

Subscribe to our mailing list

* indicates required