AGH-Prognose und BVV-Trend Berlin:

CDU und SPD gleichauf

von wahlkreisprognose.de 20. November 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gegenüber dem Erstimmentrend zur Berliner Abgeordnetenhauswahl vom Oktober verlieren CDU und Grüne Wahlkreise. Während die Anzahl der AfD-Direktmandate gleich bleibt, gewinnen SPD und Linke Wahlkreise hinzu.

 

In der aktuellen Erststimmenprognose zur Berliner Abgeordnetenhauswahl können CDU und SPD 22 Direktmandate gewinnen. Die Linke folgt mit 18 Direktwahlkreisen. Grüne und AfD können jeweils acht Direktmandate gewinnen.

 

 

AGH-Erststimmenprognose

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CDU: Die CDU könnte 22 der 78 Wahlkreise direkt gewinnen. Das wären drei weniger als im Oktober. Zwei davon im Bezirk Pankow, einer in Charlottenburg-Wilmersdorf.

 

Welche Wahlkreise verloren gehen:

 

- Pankow 2, u.a. Rosenthal und Blankenfelde an die SPD

- Pankow 4, u.a. Weißensee und Blankenburg an die SPD

- Charlottenburg-Wilmersdorf 7, östlicher Teil von Schmargendorf mit Wilmersdorf an die SPD

 

SPD: Die SPD liegt in 22 Wahlkreisen vorne, vier mehr als im Oktober-Trend. Das wären weiterhin sechs Direktmandate weniger als bei der letzten Abgeordnetenhauswahl.

 

Welche Wahlkreise gewonnen werden:

 

- Pankow 2, u.a. Rosenthal und Blankenfelde von der CDU

- Pankow 4, u.a. Weißensee und Blankenburg von der CDU

- Charlottenburg-Wilmersdorf 7, östlicher Teil von Schmargendorf mit Wilmersdorf von der CDU

- Mitte 6, nördlich der Ringbahn im Stadtteil Gesundbrunnen von den Linken

 

 

Linke: Bereits im letzten Erststimmentrend lag die Linke in einigen klassisch grünen Wahlkreisen vorne. Nun kann die Linke den Grünen zwei weitere Direktmandate abringen, verliert wiederum eines zurück an die SPD. In der Summe kommen die Linken jetzt auf 18 Direktwahlkreise.

 

Welche Wahlkreise gewonnen werden:

 

- Neukölln 1, Neuköllner Nordosten von den Grünen

- Friedrichshain-Kreuzberg 2, Kreuzberg-Ost rund um das Schlesische Tor und Friedrichshain Gebiet rund um Stralau von den Grünen

 

Welche Wahlkreise verloren gehen:

 

- Mitte 6, nördlich der Ringbahn im Stadtteil Gesundbrunnen an die SPD

 

Grüne: Die Grünen verlieren gegenüber Oktober zwei Direktwahlkreise an die Linke und liegen nunmehr in acht Wahlkreisen an erster Stelle

 

- Neukölln 1, Neuköllner Nordosten an die Linke

- Friedrichshain-Kreuzberg 2, Kreuzberg-Ost rund um das Schlesische Tor und Friedrichshain Gebiet rund um Stralau an die Linke

 

AfD: Die AfD liegt unverändert in acht Wahlkreisen vorne, kann den Vorsprung zur zweitplatzierten Partei allerdings überall ausbauen.

 

FDP: Die FDP muss im Vergleich zum Oktober-Trend leicht federn lassen und würde in diesem Monat erneut kein Direktmandat gewinnen.

 

 

 

BVV-Trend: CDU nicht mehr stärkste Bezirkskraft

 

Den genauen Überblick des Berliner BVV-Trends gibt es hier.

 

Laut aktuellem BVV-Trend können sowohl CDU als auch SPD einen Zähler gut machen. In der Konsequenz hieße das: beide liegen wie im Vormonat gleichauf (jeweils 20,5 Prozent). Die Linke verliert leicht und erreicht 17 Prozent (Oktober: 18 Prozent). Darauf folgen die Grünen mit unveränderten 14,5 Prozent und die AfD mit 13,5 Prozent. Die FDP liegt bei neun Prozent (Oktober: 9,5 Prozent).

 

Die CDU hätte wie im Vormonat die Möglichkeit als stärkste Partei Bezirksbürgermeister in Steglitz-Zehlendorf, Reinickendorf und Tempelhof-Schöneberg zu stellen. Die Berliner Sozialdemokraten liegen in Neukölln, Charlottenburg-Wilmersdorf, Spandau und Treptow-Köpenick vorne. Im Bezirk Mitte, wo es seit Monaten ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Linke, Grünen und SPD um die stärkste Partei gibt, läge die SPD aktuell hauchdünn vorne.

 

Die Linke könnte weiterhin die Bezirksbürgermeister von Lichtenberg und Pankow stellen. Im aktuell grünregierten Friedrichshain-Kreuzberg gehen die Linken ebenfalls als stärkste Kraft hervor. Sie könnten den Bezirksbürgermeister durch eine links-grüne- (zusammen 32 von 55 Mandaten) oder eine eher unwahrscheinliche Linke-SPD-Die Partei-Kooperation (zusammen 28 von 55 Mandate) stellen. Den Grünen als zweitplatzierte blieben in Friedrichshain-Kreuzberg ebenfalls zwei Optionen die Bezirksbürgermeisterin zu stellen: einerseits mithilfe von SPD und CDU (zusammen 31 von 55 Mandaten), andererseits - ebenfalls unwahrscheinlich - mithilfe von SPD und Die Partei (28 von 55).

 

In Marzahn-Hellersdorf kann die AfD ihren Vorsprung als stärkste Partei im Vergleich zum BVV-Trend im Oktober leicht ausbauen. Ein AfD-geführtes Bezirksamt ließe sich dort aktuell mit Stimmen von CDU (zusammen 29 von 55 Mandaten) oder CDU und FDP (zusammen 31 von 55 Mandaten) realisieren. Die zweitplatzierten Linken könnten ihre Bürgermeisterin mit einer Linke-CDU-SPD (zusammen 35 von 55 Mandaten) oder Linke-CDU-Grünen-Kooperation (zusammen 29 von 55 Mandaten) wählen.

 

Prognoseergebnisse Berliner AGH-Wahlkreise.

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